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Konfiguration

Alle Einstellungen der AI Suite MCP liegen in der Extension-Konfiguration unter Admin-Werkzeuge → Einstellungen → Extension-Konfiguration → ai_suite_mcp. Sie lassen sich dort direkt im Backend bearbeiten und werden sofort wirksam.

Der wichtigste Schalter ist enableMcp, mit dem der MCP-Endpoint aktiviert wird (siehe Installation). Die folgenden Optionen steuern den laufenden Betrieb.

Wichtigste Einstellungen

EinstellungStandardFunktion
enableMcp0Hauptschalter für den MCP-Endpoint. Solange deaktiviert, beantwortet TYPO3 alle Anfragen an /aisuite-mcp mit 404.
mcpWriteModeworkspaceLegt fest, wie schreibende Tools Daten speichern (workspace, auto, live). Details siehe unten.
mcpTokenLifetimeDays30Gültigkeitsdauer der OAuth-Access-Tokens in Tagen.
mcpSessionTimeoutSeconds1800Leerlauf-Timeout für MCP-Sessions in Sekunden. 0 = SDK-Standard (3600).
mcpAllowedOrigins(leer)CORS-Origin-Allowlist für browserbasierte Clients. Produktiv bedeutet leer „nur gleiche Herkunft“, in der Entwicklung „alle erlaubt“.
mcpAllowedClientIds(leer)Allowlist erlaubter OAuth-Client-IDs. Leer = alle Clients erlaubt.
mcpAllowedRedirectUris(leer)Allowlist externer OAuth-Redirect-URIs (Präfix-Vergleich). localhost ist immer erlaubt.
mcpSearchAdditionalTables(leer)Zusätzliche Tabellen, die searchContent über die automatisch erkannten hinaus durchsucht. IRRE-Kindtabellen erkennt die AI Suite MCP seit Version 0.6.0 selbst über die TCA, hier gehören eigenständige Datensatz-Tabellen hinein, etwa tx_news_domain_model_news.
mcpExcludeAdditionalTablesFromSearch(leer)Tabellen, die aus der automatisch erkannten Menge wieder entfernt werden, etwa um unnötig große Kindtabellen ruhigzustellen. Wirkt nur auf die automatische Erkennung, eine unter mcpSearchAdditionalTables gelistete Tabelle wird trotzdem durchsucht.

Welche konkreten Redirect-URIs und Origins ein bestimmter Client benötigt, ist unter Clients verbinden aufgeführt. Weitere, sicherheitsrelevante Optionen (HTTP erlauben, Tabellen ausschließen, Trusted Proxies, Logging, Medien-Upload) sind unter Sicherheit & Betrieb beschrieben.

Schreibmodus (mcpWriteMode)

Der Schreibmodus steuert, wie alle schreibenden Tools ihre Änderungen ablegen. Er kann global in der Extension-Konfiguration gesetzt und beim Ausstellen eines Tokens pro Token überschrieben werden. Ein token-gebundener Workspace hat dabei immer Vorrang.

ModusVerhaltenEinsatz
workspace (Standard)Erzwingt jeden Schreibvorgang in einen Draft-Workspace. Verwendet wird der Standard-Workspace des Backend-Benutzers, sonst ein bereits vorhandener MCP-Workspace dieses Benutzers, sonst wird automatisch einer angelegt (Titel AI Suite MCP [#<uid>], Benutzer als Mitglied). Schreibvorgänge landen so nie unbemerkt live. Seit Version 0.6.0 verweigert die AI Suite MCP den Aufruf, wenn sich kein Draft-Workspace auflösen oder anlegen lässt, statt auf live auszuweichen.Der sichere Standard. KI-Änderungen liegen immer als prüfbarer Entwurf vor.
autoIst EXT:workspaces geladen, gehen Schreibvorgänge in den Standard-Workspace des Backend-Benutzers. Hat der Benutzer keinen gewählt, wird der erste zugängliche Nicht-Live-Workspace verwendet, andernfalls live.Gemischte Installationen, in denen ein weicher Rückfall auf live akzeptabel ist.
liveUmgeht Workspaces und schreibt direkt in die Live-Datensätze.Unkritische Automatisierung, bei der ein Review den Aufwand nicht lohnt.

Die Erweiterung typo3/cms-workspaces ist eine Pflicht-Abhängigkeit und wird bei der Installation mitinstalliert. Aufgelöst wird der Ziel-Workspace in dieser Reihenfolge:

  1. Ein token-gebundener Workspace, beim Ausstellen des Tokens gesetzt. Er hat immer Vorrang.
  2. mcpWriteMode = live schreibt live.
  3. mcpWriteMode = workspace nimmt den Standard-Workspace des Benutzers, sonst einen vorhandenen MCP-Workspace, sonst einen neu angelegten Draft-Workspace. Lässt sich keiner auflösen oder anlegen, bricht der Aufruf seit Version 0.6.0 mit einem Fehler ab und es wird nichts geschrieben.
  4. mcpWriteMode = auto mit geladenem EXT:workspaces nimmt den Standard-Workspace des Benutzers, sonst den ersten zugänglichen Nicht-Live-Workspace.
  5. Trifft nichts davon zu, wird live geschrieben. Ausgenommen ist mcpWriteMode = workspace, dieser Modus bricht stattdessen ab.

Ein automatisch angelegter Workspace wird nicht als TYPO3-Standard des Benutzers gespeichert (be_users.workspace_id bleibt unberührt). Er wirkt also nur auf MCP-Schreibvorgänge, die normale Backend-Sitzung bleibt auf dem gewohnten Workspace. Lesende Tools folgen automatisch dem aufgelösten Workspace, sodass Vorschauen den Stand nach dem Schreibvorgang zeigen.

Zwei Tools sind nicht workspace-fähig und schreiben in jedem Modus live, nämlich uploadMedia und generateImage. Sie legen über FAL einen sys_file-Datensatz plus eine physische Datei an, und FAL kennt keine Versionierung. Kein Schreibmodus macht das rückgängig. Beide hängen deshalb an einem eigenen Scope (mcp:media bzw. mcp:image) und einem eigenen Feature-Recht, beide standardmäßig aus. Ebenfalls nicht rückholbar sind verbrauchte Credits der generate*- und batch*-Tools, auch wenn diese nur Vorschläge zurückgeben.